Die Gedankenfreiheit und die Glaubensfreiheit als ganz und gar unmoralische, gottlose und satanische Freiheiten

Die Glaubensfreiheit ist kein Wert, sondern Gott hat sich geoffenbart und die heilige katholische Kirche als einzige Arche des Heiles gegründet. Jeder Mensch ist zum Gehorsam gegenüber Gott verpflichtet und muß also katholisch sein oder werden. Dazu paßt die Glaubensfreiheit nicht. Es gibt kein Recht, nichtkatholisch zu sein. Es gibt kein Recht, Protestant oder Moslem oder Buddhist oder Freimaurer oder Atheist usw. zu sein. Insofern sind die Gedanken rechtmäßig tatsächlich in einer Art Gefängnis. Aber dieses Gefängnis ist das schönste Gefängnis, das es gibt. Es gibt keine größere Freude als die, den Feinden Gottes zu widersprechen und zuwiderzuhandeln. Die Freiheit der Kinder Gottes besteht darin, immer mit Gott verbunden zu sein und nur seine Gedanken zu denken, auch wenn die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung diese Gedanken verurteilt und ächtet. Man darf nur bestimmte Gedanken denken, und andere Gedanken sind von vornherein total abzulehnen. Wer z. B. den Gedanken hat, die Ehe zu brechen, muß von diesem Gedanken sofort Abschied nehmen. In der Tat muß man, wenn man Mensch und Katholik bleiben will, eine Schere im Kopf haben. Die Liberalen diffamieren diese Schere, aber in Wirklichkeit ist nichts Schlimmes daran, diese Schere ist sogar heilsnotwendig. Die Liberalen und Gottlosen haben auch eine Schere im Kopf, aber es ist eine verbrecherische und satanische Schere. Diese Schere sagt ihnen, daß sie katholische und fromme Positionen unbedingt vermeiden müssen. Im übrigen haben die Päpste des 19. Jahrhunderts die Gedankenfreiheit und die Glaubensfreiheit völlig zu Recht als ganz und gar unmoralische, versaute, antikatholische, antichristliche, gottlose, blasphemische und satanische Freiheiten bezeichnet, gebrandmarkt, verurteilt und verflucht. Man darf nicht alles denken oder glauben, was einem so in den Sinn kommt. Man darf nicht alles denken oder glauben, was zu denken oder zu glauben möglich ist. Wer daran zweifelt, ist ein Narr, und wer es leugnet, ein Heide.

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