Eine unchristliche Fernsehserie auf „Bibel TV“

Die amerikanische angeblich christliche Fernsehserie „Ein Engel auf Erden“ ist inakzeptabel. Da wird der unendlich gute, heilige und vollkommene Gott völlig ehrfurchtslos z. B. „Boß“ genannt; da wird behauptet, daß manche Engel sich hier auf Erden bewähren müßten, wobei es doch klar sein sollte, daß das nicht mehr nötig ist, weil sie heilig und vollkommen sind wie ihr Schöpfer. Eine irgendwie geartete Entwicklung gibt es bei den Engeln nicht. Das ist verbindliche kirchliche Lehre in der Angelologie. In dieser merkwürdigen Fernsehserie werden die streng kirchlichen Geistlichen schlechtgemacht, die z. B. eine christliche Schule wollen, in der Andersgläubige nicht aufgenommen werden. Da wird dann in dieser Serie behauptet, daß so ein Verhalten übertrieben und unchristlich sei. Daß verstorbene Menschen von Gott als Engel auf die Erde geschickt werden, hat nichts mit dem Christentum zu tun. Aber in dieser Serie geschieht genau dies: der Engel Jonathan Smith lebte vom 7.9.1917 bis 21.3.1948 als Arthur Thompson auf der Erde. Lesen wir, was in dem Lexikonartikel „Ein Engel auf Erden (Fernsehserie)“ auf „Wikipedia. Die freie Enzyklopädie“ steht: „In den Folgen 87 und 88 („Eine große Liebe“, Doppelfolge) wiederum trifft Jonathan, ohne es zu wissen, auf seine Ehefrau. Kurz zuvor steht er an deren Sterbebett und wird wütend auf Gott, weil der ihn – anders als Jonathan erwartet – nicht zu seiner Frau in den Himmel holt.“ Ein Engel, der wütend auf Gott wird? In allerhöchstem Maße absurd und blasphemisch! Der Engel Jonathan Smith wurde gespielt von dem US-amerikanischen Schauspieler, Drehbuchautor, Fernsehregisseur und Fernsehproduzenten Michael Landon (eigentlich Eugene Maurice Orowitz) (1936-1991). Er hat sich zweimal scheiden lassen, einmal im Dezember 1962 und das andere Mal im Dezember 1982. Beim zweiten Mal hat er seine ganze Familie – fünf Kinder – verlassen, um Cindy Clerico (geb. 1957), die er bei den Dreharbeiten zu der Fernsehserie „Unsere kleine Farm“, in der er auch eine Hauptrolle spielte, kennengelernt hatte, heiraten zu können (Heirat im Februar 1983). Damit ist er in keiner Weise ein Vorbild; er muß vielmehr als ein abscheulicher und widerlicher Mensch bezeichnet werden. Wie kann angesichts all dieser Tatsachen und vieler anderer schlimmer Tatsachen um diese Fernsehserie der alleinige Geschäftsführer des in Hamburg ansässigen „ökumenischen“ Fernsehsenders „Bibel TV“ Matthias Brender (geb. 1979) sagen, daß er stolz darauf und froh darüber sei, daß er diese Serie auf „Bibel TV“ bringen konnte und kann?! Er gibt zu, daß manches in dieser Serie fragwürdig sei, aber die Zuschauer würden das schon erkennen und zurechtrücken. Nein, hier wird die Problematik dieser Serie von Brender kleingeredet und verharmlost. So darf man mit dem christlichen und kirchlichen Glauben nicht umgehen.

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